Wie gut ist das Lauflernrad von Puky?

von Elena Franzen 21. Jun, 2010

Wie gut ist das Lauflernrad von Puky?

Puky: Tolles Design, viel Fahrvergnügen

Mit einem Lauflernrad liegt Ihr Kind voll im Trend. Puky ist einer der beliebtesten Hersteller in Deutschland und hat gleich mehrere Modelle im Sortiment. Doch welches Modell ist für welches Alter am besten geeignet und welche Vor- und Nachteile der Puky-Laufräder gibt es?

Puky wurde 2008 von der Initiative “Ja zu Deutschland” zur “Firma des Jahres” ausgezeichnet und ist die Marke, wenn es um Laufräder geht. Das Lauflernrad von Puky hat fast jeder Fahrradmarkt und jedes Spielwarengeschäft im Sortiment. Angeboten werden vier Modelle für unterschiedliche Bedürfnisse:

  • Puky Laufrad LR M: Für frühe Anfänger ab 2 Jahre
  • Puky Laufrad LR1: Ohne Handbremse ab 2 1/2 Jahre
  • Puky Laufrad LR1Br: Mit Handbremse ab 2 1/2 Jahre
  • Puky Laufrad LR XL: Für Fortgeschrittene ab 3 Jahre

Die einzelnen Modelle im Überblick

Das Puky Laufrad LR M ist mit 3,3 Kilogramm laut Hersteller “das wahrscheinlich leichteste Laufrad der Welt”. Es hat besonders kleine 10-Zoll-Softreifen aus Schaumstoff und ist schon für Kinder ab einer Körpergröße von 85 Zentimeter geeignet. Das LR M ist in rot, hellblau oder pink zu haben. Neupreis: 60 Euro.

Auch das Puky Laufrad LR1 gibt es in rot, hellblau und pink. Es hat luftbereifte 12-Zoll-Räder, einen Seitenständer und ist für Kinder ab einer Größe von 90 Zentimetern geeignet. Neupreis: 76 Euro.

Das Puky Laufrad LR1Br ist in der Grundausstattung wie das LR1, hat aber zusätzlich eine kindgerechte Handbremse. Es ist auch in rosa (Prinzessin-Lillifee-Design) oder dunkelblau (Capt’n-Sharky-Design) zu haben. Neupreis: 90 Euro.

Mit dem Laufrad LR XL bietet Puky ein Lauflernrad für Fortgeschrittene. Mit extrabreiter Krossbereifung und zwei Trommelbremsen ist es für wilde Stuntfahrer ab einer Körpergröße von 95 Zentimeter gemacht. Zu haben ist das Kinderlaufrad in den Farben rot und hellblau. Neupreis: 100 Euro.

Vor- und Nachteile: Das bietet Puky

Alle Puky Lauflernräder haben einen tiefen Einsteig für sicheres Auf- und Absteigen, ein Trittbrett zum Abstellen der Füße, einen speziellen Laufradsattel und höhenverstellbare Sättel und Lenker. Sie sind mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem “reddot design award” 2004, vom “Velojournal” 04/04 und von “spiel gut”. Zu allen Lauflernrad-Modellen gibt es passendes Zubehör wie Tragegurt, Klingel oder Lenkertaschen.

Im Vergleich mit anderen Bambinobike-Herstellern hat das Lauflernrad von Puky auch Nachteile. Bei Puky gibt es keinen begrenzten Lenkeinschlag, wie es zum Beispiel bei einem Holzlaufrad der Fall ist. Dadurch ist das Unfallrisiko höher. Das Kind kann den Lenker verreißen und sich bei einem Sturz an dem hochstehenden Lenker verletzen. Das zusätzliche Equipment wie Bremsen und Ständer muss nicht nur Vorteile haben. Beim Test der Stiftung Warentest 2008 kam heraus, dass selbst die älteren Testkinder lieber mit den Füßen als mit der Handbremse bremsten. Bei manchen Modellen (nicht beim Puky) ohne Lenkeinschlag wickelte sich der Bremszug sogar um die Lenkachse, bis das Hinterrad blockierte. Auch einen Seitenständer halten die Warentester für überflüssig. Er birgt eine Verletzungsgefahr durch Klemmstellen und wird von den Kindern ohnehin nicht genutzt.

Fazit: Insgesamt ist das Lauflernrad von Puky trotz der gegebenen Nachteile eines der besten Modelle auf dem Markt. Eine Anschaffung, die sich lohnt!

Bild: © PantherMedia/Catherine Estevez

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