Welche Haarbürste ist die beste?
von Guido Maiwald 13. Aug, 2010
Die richtige Bürste oder der richtige Kamm zur Pflege der Haare ist zunächst abhängig von der Haarstruktur. Für gelocktes sollten Sie eine andere Bürste verwenden als für glattes Haar. Fettiges Haar müssen Sie anders kämmen als trockenes. Erfahren Sie in diesem Artikel wie Sie die passende Haarbürste oder den Kamm für Ihr Haar finden.
Mit der Wahl der richtigen Haarbürste gönnen Sie Ihrem Haar Pflege und gepflegtes Haar sieht toll aus. Das Sortiment an Haarbürsten und Kämmen ist jedoch unüberschaubar groß. Es gibt einige gute Tipps, wie Sie für Ihr Haar die richtige Bürste finden.
Gelocktes Haar
Für stark gelocktes Haar solten Sie keine Bürste verwenden, da diese an den Haaren reißt. Benutzen Sie eher einen grob gezinkten Kamm. Diese finden Sie aus unterschiedlichen Materialien wie Holz, Horn, Kunststoff oder Metall. Sie sollten einen Kamm aus natürlichem Matrial verwenden, da dieser sich beim Kämmen nicht elektrisch auflädt. Zum Stylen von lockigem Haar verwenden Sie am besten eine Rundbürste. Um die Haare stärker zu bändigen, geben Sie vor dem Bürsten Stylinggel oder Festiger in das Haar und ziehen es strähnenweise über die Bürste.
Glattes Haar
Glattes Haar, welches weder zu trocken noch zu fettig ist, ist anspruchslos. Sie können sowohl Kamm als auch Haarbürste benutzen. Bürsten oder Kämme aus natürlichen Materialen sind empfehlenswert, da diese sich nicht elektrisch aufladen. Wenn sie einen besonderen Pflegeeffekt erzielen wollen, benutzen Sie eine Bürste aus Wildschweinborsten. Wildschweinborsten führen das Fett vom Haaransatz zur Spitze und pflegen es dadurch. Eine gute Bürste hat versetzt gestanzte Borsten und greift dadurch das Haar bis zur Kopfhaut. Bei dickem Haar verwenden Sie Horn- oder Holzhaarbürsten mit abgerundeten Kugelspitzen. Sie können auch eine Drahtbürste verwenden, welche, je nach Beschichtung aber die Haare elektrostatisch aufladen kann.
Trockenes Haar
Bei langem, trockenem Haar verwenden Sie einen Kamm mit groben Zinken oder eine Haarbürste aus Wildschweinborsten. Verknotete Haare werden so schnell glatt und dabei gepflegt.
Fettiges Haar
Für fettiges Haar sollten Sie einen Kamm mit groben Zinken benutzen, da dieser nicht so viel Fett zusätzlich im Haar verteilt.
Schuppen
Bei schuppiger Kopfhaut sollten Sie keine Haarbürste mit harten und massierenden Borsten verwenden. Auch hier eignen sich Wildschweinborsten ausgezeichnet.
Die richtige Technik ist entscheidend
Neben der Wahl der richtigen Haarbürste sollten Sie, insbesondere bei langen Haaren, auf die richtige Technik achten. Beugen Sie sich nach vorne und senken den Kopf bis zur Herzhöhe. Legen Sie die Bürste breitflächig auf den Nackenhaaransatz und ziehen langsam mit gleichmäßigem Druck vom Haaransatz bis zu den Spitzen. Mit der anderen Hand streichen Sie das Haar nach, das verhindert die elektrostatische Aufladung der Haare. Das Bürsten fördert die Entschlackung der Kopfhaut, regt Lymphdrüsen und den Blutkreislauf an und steigert das körperliche Wohlbefinden. Gute Bürsten müssen nicht teuer sein. Eine Bürste aus Wildschweinborsten ist ab zehn Euro und bis über 100 Euro erhältlich, eine Holzhaarbürste oder eine Haarbürste aus Draht oder Kunststoff ab fünf und bis 50 Euro. Die elektrische Haarbürste erfüllt ihren Zweck nicht besser als andere.
Bild: © PantherMedia/yury salauyou

