Welche Früchte haben am meisten Vitamin C?
von Jenny Beyer 19. Jul, 2010
Um Ihr Immunsystem zu stärken und zu unterstützen ist es wichtig, dass Sie ausreichend Vitamin C zu sich nehmen. Vitamine unterstützen die Arbeit der Abwehrzellen und tragen dazu bei, dass Sie auch im Winter oder in Stresssituationen gesund und fit bleiben.
Vitamin C, vielen bekannt als Ascorbinsäure, zählt zu den wichtigsten Nährstoffen in unserem Körper. Es erfüllt eine große Anzahl von Schutzfunktionen und ist wichtig für den Aufbau von Knochen, Zähnen und Bindegewebe. Unser Körper kann Vitamin C nicht selbst produzieren, deshalb müssen wir dafür sorgen, dass wir ausreichend Vitamine über die Nahrung zu uns nehmen.
Vitaminreiche Nahrung
Die empfohlene Tageszufuhr an Vitaminen liegt bei 100 Milligramm Vitamin C pro Tag. Für Kinder zwischen null und dreizehn Jahren liegt der tägliche Bedarf je nach Alter zwischen 50 und 90 Milligramm. Mit einer guten Auswahl an Obst und Gemüse ist es nicht besonders schwer, diese Menge jeden Tag zu sich zu nehmen.
Die Top Ten
Es gibt Gemüse und Früchte, die besonders viel Vitamin C enthalten. Die Früchte der Acerolakirsche (1700 Milligramm) zählen zu den vitaminreichsten Nahrungsmitteln dicht gefolgt von Hagebutte (1250 Milligram), Sanddornbeere (450 Milligramm), Guave (273 Milligramm) und Schwarze Johannisbeere (177 Milligramm). Ihren Tagesbedarf können Sie aber auch hervorragend mit Paprika (120 Milligramm), Brokkoli (115 Milligramm), Rosenkohl (112 Milligramm), Grünkohl (105 Milligramm) oder Vogelbeere (100 Milligramm) decken.
Weitere an Vitamin C reichhaltige Lebensmittel sind Erdbeeren, Zitronen, Orangen, Kiwi, Weißkohl, Spinat, Rotkohl, Heidelbeeren, Ananas und Sauerkraut.
Vitamin C Mangel
Ein Mangel an Vitamin C kann sich auf den gesamten Körper negativ auswirken. Es treten Mangelerscheinungen mit weniger schweren, aber auch schweren Folgen auf. Die Symptome eines Vitamin C Mangels sind unterschiedlich. Blutungen von Haut und Schleimhäuten, raue, schuppige Haut, schlechte Wundheilung und lockere Zähne können ein Hinweis sein. Auch erhöhte Infektanfälligkeit, Depressionen, Schwäche und Müdigkeit sowie Gelenk und Gliederschmerzen können darauf hindeuten, dass Sie zu wenig Vitamin C zu sich genommen haben.
Lassen Sie sich am besten gründlich von einem Hausarzt untersuchen, um die genaue Ursache für Ihre Beschwerden zu finden. Wenn Sie täglich mit darauf achten, dass Sie genügend Antioxidatien zu sich nehmen, können Sie sich selbst sehr gut vor Mangelerscheinungen schützen.
In Apotheken oder Drogeriemärkten können Sie Vitamin C auch in Form von Pulver, Lutschtabletten oder Brausetabletten kaufen. Das ist besonders praktisch, wenn Sie kein frisches Obst oder Gemüse zur Hand haben.
Bild: © PantherMedia/Thomas Haupt

