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Ratgeber: Selbständig als Designerin

22. Jan, 2012

Schon immer haben Sie sich für Mode, Fashion und Stoffe begeistert. Deshalb haben Sie auch alles daran gesetzt, um mal einen kreativen Beruf zu haben, der diese Leidenschaft bedient. Klassiches Berufsbild ist dabei der Designer. Nach harter Auswahl und strengen Lehrjahren an einer Design-Schule, mächten Sie sich nun selbstständig machen.
Endlich die eigene Kreativität voll ausleben und Mode entwerfen, die besonders und selbstbewusst ist! Doch dabei sollten Sie nicht vergessen, dass auch die Selbstständigkeit nicht immer nur ein Zuckerschlecken ist und auch hier unzählige Aufgaben auf die zukommen werden, die keine Freude bereiten. So müssen Sie wie jeder Selbstständiger auch Büroarbeiten erledigen. Ablage, Steuer, Finanzen – all das wird Sie tagtäglich tangieren.

Denken Sie auch an ein Büro

Hält auch diese Vorstellung Sie nicht ab, Ihren Traum zu verwirklichen, dann sollten Sie bei der Einrichtungen eines eigenen kleinen Ateliers darauf achten, auch einen Platz für ein Büro einzuräumen. Sie benötigen einen Rechner, Ablageordner und einen Drucker. Für viele Designer ist ein Farbkopierer nötig – aus dem einfachen Grund, um Ideenskizzen und Entwürfe kopieren und an potentielle Auftraggeber oder auch bestehende Kunden verschicken zu können. Diese Ausstattung erscheint Ihnen eventuell auf den ersten Blick als unnötig und kostspielig, wird sich aber im Laufe Ihrer Arbeit als wirkliche Hilfe herausstellen.

Auch Sie als freie Designerin sind verpflichtet, Ihre Rechnungen, Einnahmen und Ausgaben bei einer eventuellen Steuerprüfung mindestens für 10 Jahre nachweisen zu können. Deshalb sollten Sie direkt von Beginn an gewissenhaft Ihre Ablage betreiben. Diese Arbeit wird Ihnen umso leichter von der Hand gehen, je bequemer Sie es sich in Ihrer Ausstattung machen.

Behalten Sie die Freiräume für Kreativität

Dennoch kommt natürlich die kreative Arbeit nicht zu kurz – planen Sie jeden Tag 1-2 Stunden für Organisatorisches mit ein und Ihnen bleibt genug Zeit, um Ihrer eigentlichen Leidenschaft nachzugehen. Stoffe und Material erhalten Sie heutzutage am günstigsten über das Internet. Dort können Sie zwar zunächst die Haptik der Stoffe nicht prüfen, jedoch erlaubt jedes Internetgeschäft, die Ware innerhalb von 14 Tagen wieder zurück zu schicken. So laufen Sie nicht Gefahr, die Stoffe doch nicht benutzen zu wollen. Achten Sie allerdings auf Billig-Anbieter aus China – zunächst vermutet man oft, dass es sich bei den Seiten um europäische Anbieter handelt. Wird jedoch dann beim Versand darauf hingewiesen, dass es sich um Lieferzeiten von 10-14 Tagen handelt, da die Ware aus dem Ausland kommt, sollten Sie misstrauisch werden. Dahinter verbergen sich oft chinesische Anbieter. Zwar ist deren Ware nicht per se schlecht, jedoch oft bei sehr günstigen Preisen aus niederer Qualität.

Bild: panthermedia.net Thomas Lammeyer

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