Neue Jobs in der Gesundheitsbranche

Neue Jobs in der Gesundheitsbranche

07. Jul, 2012

Jobs in der Pflege- und Gesundheitsbranche sind mehr denn je gefragt, denn viel Personal wird in den Krankenhäusern, den Alten- und Pflegeheimen gebraucht. Neben den klassischen Berufen Krankenschwester, Altenpflegerin oder Physiotherapeut sind neue Berufe entstanden, die Sie mit einem Haupt- oder Realschulabschluss oder auf dem zweiten Bildungsweg erlernen können. Mit einem derartigen Abschluss haben Sie gute Chancen auf eine Anstellung.

Jobs für Umsteiger

Umschulung

Neustart mit einer Umschulung

Planen Sie einen beruflichen Neueinstieg, da Sie in Ihrem bisherigen Beruf nur noch wenige Chancen haben, sollten Sie an eine Umschulung denken. Sie müssen nicht so lange die Schulbank drücken, denn für eine Umschulung in einem der neuen Berufe reicht eine kürzere Zeit aus. Ein solcher Beruf ist er Medizinische Bademeisterin, Sie richten Bäder zur Behandlung verschiedener Anwendungen her. Dabei achten Sie auf die richtige Wassertemperatur, die Badezusätze und das Wohlbefinden der Patienten. Die Berufsausbildung können Sie mit einem Hauptschulabschluss und mit dem vollendeten 16. Lebensjahr absolvieren, sie dauert mindestens ein Jahr und schließt mit dem Staatsexamen ab. Sie können Berufskleidung für das Klinik- und Praxispersonal online bestellen.

Die Ausbildung zur Medizinischen Bademeisterin kann mit einer Ausbildung zum Masseurin kombiniert werden. Möchten Sie Masseurin werden, dauert die Ausbildung zwei Jahre, später können Sie sich zur Physiotherapeutin weiterbilden.

Podologe ist die gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung für den Medizinischen Fußpfleger, der selbstständig oder im Angestelltenverhältnis arbeiten kann. Sie müssen eine Prüfung absolvieren und eine Kassenzulassung erwerben und behandeln die verschiedensten Fußschäden, vor allem bei Diabetikern. Zu Ihrer Tätigkeit gehören das Behandeln eingewachsener Fußnägel, das Entfernen von Hühneraugen und die Beseitigung von Hornhaut.

Jobs mit längerer Ausbildung

OP-Assistentin

Eine verantwortungsvolle Aufgabe im OP-Saal

Eine Ausbildung von drei Jahren müssen Sie absolvieren, wenn Sie als Operationstechnische Assistentin tätig werden wollen. Sie benötigen dazu mindestens einen Realschulabschluss und schließen mit einer mündlichen, einer schriftlichen und einer praktischen Abschlussprüfung ab. Vorrangig sind Sie mit der Vorbereitung der Instrumente für die Operation und mit der Sterilisation nach der Operation beschäftigt.

Haben Sie bereits eine Ausbildung als Krankenpflegerin, so können Sie sich qualifizieren und eine Zusatzausbildung als OP-Pflegerin erwerben. Die genaue Berufsbezeichnung lautet Fachpflegekraft im Operationsdienst, Sie bereiten die Patienten auf die Operation vor, sind bei der Operation anwesend und kümmern sich nach der Operation um die Patienten.

Bild: panthermedia.net Zsolt Nyulaszi, Gernot Krautberger, nyul