Frauen in Handwerksberufen

Frauen in Handwerksberufen

18. Okt, 2011

Ob Chefetage oder Cockpit, Frauen streben seit Jahren verstärkt in einstige Männerdomänen und erledigen mit großem Erfolg den Spagat zwischen Familie und Beruf. Besonders interessant ist dieser Trend jedoch in den ganz klassischen Handwerksberufen, denn hier ist nicht nur Know-How gefragt, sondern auch eine große Portion körperlicher Einsatz. Zwar versuchen Förderprogramme der Regierung Frauen eine Hilfestellung zu bieten, jedoch könnte kein Ministerium je Vorurteile so aus dem Weg räumen, wie es eine einzige Frau in einem Handwerksberuf vermag.

Diese Ausbildungsberufe sind besonders beliebt

Laut des Zentralverbandes des deutschen Handwerks, zieht es zwar immer noch die meisten Frauen in Berufe wie Friseurin, Fachverkäuferin im Nahrungsmittelhandwerk oder Bürokauffrau, doch das Bild ist längst nicht mehr so eindeutig wie noch vor zwanzig Jahren.  Immer beliebter werden zum Beispiel Ausbildungen zur Malerin und Lackiererin, zur Tischlerin oder zur KFZ-Mechanikerin. Auch der Beruf des Elektroinstallateurs erfährt weiblichen Zuwachs. Einer der großen Vorteile für Frauen in Handwerksberufen ist, dass sie sich nicht dem Business-Dress Code ‚Hosenanzug‘ unterordnen müssen. Handwerksberufe lassen oft trotz spezifischer Schutzkleidung oder Ähnlichem viel mehr Raum für persönlichen Ausdruck. Für ganz verschiedene Einsatzbereiche ist die Arbeitskleidung von e.s. wirklich top. Im Internet finden Sie generell ein großes Angebot für Kleidung, hier können Sie nützliche Arbeitskleidung modisch kombinieren. Eine Worker-Jeans oder Cargo-Hose muss ja nicht immer schwarz oder blau sein. Gerade für den Winter sollten Sie übrigens bei Außenarbeiten oder ungeheizten Arbeitsplätzen an eine entsprechende Thermo-Unterwäsche denken. Sie schränkt Sie nicht in der Bewegung ein und hat heute einen hohen Tragekomfort, hier sollten Sie also keinesfalls sparen.

Keine Hilfe in Form einer Quote nötig?

Wenn sich selbst die Bundesministerin für Arbeit, Ursula von der Leyen und Bundesministerin für Familie, Christina Schröder bei der Entscheidung über die Frauenquote in Führungspositionen nicht einig sind, so stellt sich doch die Frage, welche Umstände für dieses Zerwürfnis sorgen. Letzten Endes unterstellt eine Quote nicht nur Frauen eine mangelnde Durchsetzungskraft, sondern auch den Unternehmen eine diskriminierende Form der Förderung von Mitarbeitern. Im Grunde genommen zeigt aber der Erfolg von Frauen in einst von Männern dominierten Handwerksberufen, das die Qualifikation, die Sie dem zukünftigen Arbeitgeber in der Bewerbungsmappe präsentieren, und das Engagement als wichtigste Kriterien Frauen in keiner Weise ausschließen, sondern erst wirklich gleichberechtigt.

Bild: panthermedia.net Monkeybusiness Images

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